Die Flegeljahre des Hundes – vom Regen in die Traufe

 

Gerade in den ersten Jahren haben es Hundebesitzer nicht wirklich leicht, denn immer wieder kommt etwas Neues auf sie zu, das es zu bezwingen gilt. Gerade in der Welpenzeit wartet viel Arbeit, die natürlich gerne auf sich genommen wird. In der Prägungsphase ist es besonders wichtig, dass der Hund gut erzogen wird. Hier lernt er auch besonders schnell. Wenn er dann erst einmal ein bestimmtes Alter erreicht hat, sitzen die ersten Kommandos und man freut sich, dass der Hund endlich hört. Bis die Flegeljahre kommen…

Wann die Flegeljahre beginnen

Je nach Rasse ist es ganz unterschiedlich, wann ein Hund eigentlich in die Flegeljahre kommt. Man kann jedoch davon ausgehen, dass er zwischen dem 8. Monat und dem 2. Lebensjahr diese Zeit erreicht hat. Dann können sich Halter darauf einrichten, dass sie vor allem konsequent sein müssen. Es ist gar kein Muss, dass ein Hund seine Flegeljahre stark auslebt. Einige Tiere verändern sich gar nicht, bleiben brav und hören auf Kommandos. Andere Vierbeiner wiederum sind hormonell so durcheinander, dass die durchaus ihre gute Erziehung auch vergessen können.

Wodurch zeigen sich Flegeljahre?

Jeder Hundehalter, der einen recht jungen Hund hatte oder hat, der wird wohl verschiedene Anzeichen dafür nennen, wie sich die Flegeljahre äußern. Tatsächlich ist es auch so, dass dies wieder von Hund zu Hund unterschiedlich ist. Oft wird jedoch davon gesprochen, dass der Vierbeiner auf Kommandos nicht mehr reagiert. Vielleicht auch beginnt, die Wohnräume wieder zu verschmutzen oder auch Mobiliar zu zerstören. Gerade bei Rüden ist es besonders schwierige, denn diese kämpfen nicht nur mit den Flegeljahren sondern auch noch mit ihrer Geschlechtsreife. Diese bedeutet, dass sie gerne versuchen möchten, zum Rudelführer aufzusteigen. Das äußert sich ebenfalls in Ungehorsam und in Reviermarkierungen.

So geht man dagegen an

Die Flegeljahre sind etwas, das man einfach hinnehmen muss. Das bedeutet aber nicht, dass man nichts dagegen tun kann. Im Gegenteil – wer hier konsequent bleibt, der wird seine Rolle als Führer des Rudels festigen und natürlich auch den Respekt des Hundes gewinnen. Das bedeutet aber nicht, dass der Hund durch körperliche Züchtigung wieder an seinen Platz verwiesen werden soll. Ein gesundes Maß an Ignoranz und ganz viel Training sind das Geheimnis von einem ausgeglichenen und ruhigen Tier, das sich so besser in das menschliche Rudel einfügen kann.

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