Hunderasse: Portrait der Französsische Bulldogge

Die Französische Bulldogge: Porträt eines kuschelbedürftigen und verspielten Hundes Klein, kräftig, stumpfnasig, stummelschwänzig und mit Stehohren: so kennen Sie wahrscheinlich das Erscheinungsbild der Französischen Bulldogge.

Die Französische Bulldogge ist aufgrund seines aufgeweckten und lebhaften Wesen ein idealer Begleiter für aktive Menschen. Er benötigt aber nicht nur viel Bewegung, sondern auch das richtige Futter.
Abstammung der Französischen Bulldogge
Gerüchten zufolge stammt die Französische Bulldogge von den Molossern des römischen Kaiserreichs ab. Verwandt sind sie auch mit den Alanerhunden des Mittelalters, den Doggen Frankreichs und den Bulldoggen Großbritanniens. Die heutige Französische Bulldogge entstand aus vielen Kreuzungen, die bis ins späte 19. Jahrhundert von Pariser Züchtern vorgenommen wurden. Damals dienten diese Hunde vor allem als Lastentiere, bis sich aber später in der französischen Künstlerszene als Gesellschaftshunde etablierten. Die Französische Bulldogge wurde erstmals im Jahr 1898 von der Société Centrale Canine mit ersten Standards und einem Zuchtbuch in die Liste anerkannter Hunderassen aufgenommen. Änderungen dieser Standards wurden um 1931 sowie in den Jahren 1948 und 1994 vorgenommen.

Pflege und Fütterung der Französischen Bulldogge
Das aufgeweckte Wesen der Französische Bulldogge erfreut sich gerne an viel Bewegung. Auch geistig möchte ein Hund dieser Rasse mit Spielen und Beschäftigungen „gefüttert“ werden. In Bezug auf die Pflege sind Französische Bulldoggen recht unkompliziert. Lediglich die Ohren und die Falten unter den Augen sind empfindlich und müssen regelmäßig behutsam gereinigt werden. Da die Französische Bulldogge über ein sehr kurzes Fell verfügt, müssen Sie dieses lediglich alle zwei bis drei Wochen mit einer geeigneten Bürste aufbürsten. Im Winter kann die Französische Bulldogge aufgrund ihres kurzen Fells eine entsprechende Bekleidung benötigen, damit er nicht friert. Bei der Fütterung müssen Sie auf eine ausgewogene Ernährung achten. Denn aufgrund des anatomischen Baus dieses Hundes neigen diese Tiere rasch zu Übergewicht. Das ideale Futter einer Französischen Bulldogge besteht aus 36 Prozent Kohlenhydraten, 26 Prozent Eiweiß und etwa 38 Prozent Fett. Pro Tag können Sie Ihrem Tier etwa 150 Gramm Fleisch und 75 Gramm Getreide und Gemüse verabreichen. Besonders zu empfehlen ist diesbezüglich Lammfleisch. Egal, ob Sie Ihrer Französischen Bulldogge Trocken- oder Nassfutter verabreichen möchten, das passende Futtermittel gibt es hier.

Die Rassemerkmale der Französischen Bulldogge
Je nach Größe kann eine Französische Bulldogge zwischen acht und 14 Kilogramm schwer werden. Bei reinrassigen Hunden wird die Schulterhöhe von 35 Zentimeter nicht überschreiten. Obwohl diese Hunderasse sehr muskulös ist, ist sie sehr beweglich. Physische Merkmale sind auch die stehenden, dreieckigen Ohren, die nach oben hin abgerundet sind. Der Kopf wirkt massiv und verfügt über eine eckige Form, mit einer gewölbten Stirn, über die sich symmetrische Falten aufwerfen. Markant sind auch die kurze Schnauze und die kräftig ausgeprägten Backenmuskeln. Zudem verfügt die reinrassige Französische Bulldogge über einen „Vorbeißer“, bei dem das Unterkiefer über dem Oberkiefer hinausragt. Erkennbar ist die Französische Bulldogge auch an dem großen Abstand zwischen Augen und Ohrenansatz, die sich genau auf der Höhe des Nasenrückens befinden. Charakterlich sind sie äußerst verschmust und verspielt und der ideale Begleithund für aktive Besitzer mit Kindern. Sie zeichnen sich durch einen fröhlichen und umgänglichen Charakter aus und sind zudem, trotz ihres gedrungenen Körperbaus, überaus sportlich.

Hundefreundschaften – darum sind sie wichtig

 

Der Vierbeiner ist in seinem Rudel glücklich. Das stimmt natürlich. Dennoch besteht das Rudel eines Haustieres heute ja vor allem aus Menschen. Diese sind jedoch nicht artgleich und können dem Vierbeiner nicht immer das geben, was er braucht. In diesem Fall ist nicht die Rede von Liebe, Zuneigung und auch Futter. Das wird ihm durch die Menschen natürlich gereicht. Hundefreundschaften jedoch haben eine ganz andere Basis und daher sind soziale Kontakte auch für die Vierbeiner von großer Wichtigkeit und sollten gefördert werden.

Voneinander lernen

Wenn ein Welpe ins Haus kommt, dann ist nicht nur die Freude groß. Auch die Besorgnis setzt hier ein und viele Halter entscheiden sich dafür, den kleinen Hund vor seinen Artgenossen zu beschützen. Das ist zwar ein positiver Zug, dieser schadet dem Welpen jedoch mehr als dass er ihm nützt. Hundefreundschaften sind wie gemacht dafür, um den Junghunden etwas beizubringen. Dabei geht es nicht nur um den natürlichen Spieltrieb, der bei solchen Zusammenkünften ausgelebt wird. Beim Spielen mit anderen Hunden lernt der Welpe auch von diesen. Er lernt, sich unterzuordnen, sich durchzusetzen, er lernt Regeln kennen und fügt sich in eine Gruppe ein. All dies können nur Hundefreundschaften weitergeben, Menschen schaffen das nicht. Auch das Lesen der Körperhaltung und der Zeichen, die ein Vierbeiner gibt, liegt nur den wenigsten Menschen. Andere Hunde dagegen sehen, was die Artgenossen sagen möchten und können darauf eingehen. Damit aus den Hundefreundschaften nicht Feindschaften werden ist es wichtig, den Vierbeiner schon früh mit anderen Hunden zusammenzubringen und ihm zu zeigen, dass diese nichts Böses im Sinn haben.

Hundefreundschaften bei erwachsenen Hunden

Doch nicht nur die Welpen wissen solche Spielgruppen zu schätzen. Auch erwachsene Hunde haben das Bedürfnis, ihre Hundefreundschaften zu pflegen, miteinander zu toben und zu spielen oder auch einfach gemeinsam ein wenig ihren Instinkten nachzugehen. Dennoch eignen sich Hundefreundschaften nicht unter allen Hunden. Gerade bei ausgewachsenen Hunden ist die Sympathie besonders wichtig. Nur wenn diese stimmt, dann haben die Vierbeiner auch Spaß. Aber genau wie bei den Menschen gibt es auch bei den Hunden Persönlichkeiten, die Hundefreundschaften nicht gebrauchen können. Dies macht sich auf unterschiedliche Arten bemerkbar. Ältere Hunde beispielsweise können mit dem ungestümen Verhalten von Junghunden nicht umgehen und fühlen sich dabei gestört. Andere Vierbeiner sind vielleicht eher Einzelgänger und möchten ihr Revier oder ihren Ball nicht teilen. Was dem eigenen Hund gut tut lässt sich nur durch Beobachtungen herausfinden. Die Hundefreundschaften sollten angeboten werden. Möchte er diese nicht ist es aber auch kein Problem, darauf zu verzichten.

Der Mensch im Rudel

 

Bei einem Hund ist es meist gar nicht so schwer zu kläre, wer in einem Haushalt der Boss ist. Die Rede ist von „meist“, denn immer mehr Hunde haben ihre Halter im Griff und übernehmen still und leise die Herrschaft, ohne dass es überhaupt bemerkt wird. Schwieriger ist es allerdings, wenn sich ein Halter dafür entscheidet, mehrere Hunde in seinem Haushalt leben zu lassen. Grundsätzlich ist das eine gute Sache. Der Hund ist ein Rudeltier und profitiert davon, mit seinen Artgenossen zusammen zu leben. Dennoch sollte bedacht werden, dass es auch nicht immer ganz einfach ist, ein Rudel zu leiten beziehungsweise den Hunden die Möglichkeit zu geben, die Rangordnung zu klären.

Der Mensch bleibt immer der Boss

Egal, welche Hunderassen, Charaktere und Arten zu einem Rudel zusammengestellt werden – der Mensch ist und bleibt der Boss im Rudel. Das ändert jedoch nichts daran, dass die Hunde auch untereinander ihre Rangordnung klären müssen und hier kann der Halter positiv einwirken. Meist haben Hunde heute Probleme, diese Rangordnung selbst zu klären. Das hängt vor allem damit zusammen, dass der Mensch verschiedene Rassen oder Hunde mit unterschiedlichen Hintergründen zusammenbringt. In der Natur hätten diese Tiere nie miteinander gelebt. Woher sollen sie also wissen, wie sie sich im Rudel einordnen müssen? Daher brauchen sie die Sicherheit, die Ruhe und das Selbstbewusstsein von ihrem Rudelführer: dem Menschen. Nur ein souveräner Halter kann die Hunde anleiten und dafür sorgen, dass es keinen Ärger innerhalb des Rudels gibt, es nicht zu Eifersucht oder Neid kommt.

Fehler, die vermieden werden sollten

Hunde sind und bleiben Hunde, ganz egal, wie lieb sie schauen oder ob sie gerade krank sind. Es gibt einige Fehler, die unerfahrene Halter immer wieder machen und sich anschließend darüber wundern, warum ihr Rudel nicht funktioniert. Diese Fehler sind unter anderem:

– Das Bevorzugen einzelner Tiere durch Futtergabe

– Dem Hundeboss nicht die Anerkennung geben, die er braucht

– Die Entscheidungen des Hundebosses in Frage zu stellen

– Einige der Tiere auf die Couch oder ins Bett zu lassen und andere nicht.

So kann es klappen

Damit ein Rudel auch wirklich zu einem Rudel zusammenwächst, braucht es natürlich Erfahrung aber auch Lernwilligkeit des Menschen. Er muss sich mit den Hunden beschäftigen. Er sollte lernen, ihre Laute zu deuten und so nicht dann einzugreifen, wenn es gar nicht notwendig ist. Wichtig ist es auch, Veränderungen innerhalb eines Rudels erkennen zu können. Nicht immer bleibt die Rangordnung unter den Vierbeinern gleich. Manchmal ändern sie diese auch und ist das der Fall, so muss der Halter hier richtig reagieren. Zwar kein Garant aber dennoch ein deutlicher Vorteil für ein Rudel ist es, wenn die Tiere erst nach und nach zusammengestellt werd

Die wichtigsten Regeln für das Zusammenleben von Kind und Hund

 

Nichts ist schöner, als unbeschwert gemeinsam mit Tieren aufzuwachsen, mit ihnen groß zu werden, Sicherheit zu spüren aber auch schnell die Verantwortung zu erlernen, die es mit sich bringt, wenn ein Haustier da ist. Eltern wissen, wie viel Gutes sie ihren Kindern damit tun, wenn ein Hund ins Haus kommt. Oft ist der Hund aber auch schon vor den Kindern da. Ganz egal, wie die Zusammenstellung ist, es gibt einige wichtige Regeln, die Eltern auf jeden Fall beachten sollten. Denn weder Kind noch Hund selbst machen immer alles richtig.

Den Blick nicht verlieren

Gerade in der Anfangszeit haben Eltern natürlich immer einen Blick auf Kind und Vierbeiner. Sie achten darauf, dass der Nachwuchs und der Hund nicht allein miteinander sind. Sie führen beide langsam zusammen und zeigen sowohl Hund als auch Kind, wie sie sich zu verhalten haben. Nicht selten werden Halter mit der Zeit jedoch etwas nachlässiger und geben sich der Sicherheit hin, ihren Nachwuchs und auch den Hund gut genug zu kennen. Natürlich ist es toll, wenn das Kind weiß, dass es Lumpi nicht an den Ohren oder am Schwanz ziehen darf und auch sein Futter tabu ist und natürlich weiß auch der Hund, dass es sich bei den Kindern um Familienmitglieder handelt, die mit Respekt zu behandeln sind. Das heißt aber nicht, dass es nicht immer wieder zu Situationen kommen kann, bei denen einer von beiden oder auch beide falsch reagieren. Daher sollten Eltern Kind und Hund niemals allein lassen, auch nicht nur für einen Moment. Wer schnell etwas erledigen muss, der sollte einen von beiden immer mit dabei haben.

Den Hund verstehen

Der Hund kann sich nicht mit Worten ausdrücken, wenn ihm etwas nicht gefällt, er sich unwohl fühlt oder vielleicht sogar Schmerzen hat. Er kann nicht sagen, dass er jetzt seine Ruhe möchte. Daher ist es die wichtigste Aufgabe für Eltern, dass sie lernen, den Hund und seine Zeichen zu lesen. Der Vierbeiner macht mit seinen ihm gegebenen Möglichkeiten schnell klar, wenn ihm etwas nicht gefällt. Auf diese Weise versucht er, Konfliktsituationen zu entspannen. Klare und sehr deutliche Signale im Zusammensein mit den Menschen sind:

Der Hund gähnt
Der Hund kratzt sich ausgiebig
Der Hund dreht seinen Kopf zur Seite
Der Hund leckt immer wieder mit der Zunge über seine Schnauze
Auf diese Weise zeigt der Vierbeiner an, dass er sich unwohl fühlt und dass er jetzt eigentlich gerne in Ruhe gelassen werden möchte. Es ist die Aufgabe der Eltern, die Signale früh genug zu erkennen, das Kind abzulenken und so dem Hund die Möglichkeit zu geben, sich seinen Freiraum zu nehmen. Dabei darf dem Kind ruhig gesagt werden, dass der Hund nun gerne seine Ruhe haben möchte. So wird es selbst dafür sensibilisiert zu erkennen, wann das Spiel mit dem Vierbeiner vorbei ist.

Eigenarten des Hundes – das Lecken der Lefzen

 

Eigentlich ist es ja ein ganz niedliches Bild. Der Hund steht vor dem Halter, wedelt mit dem Schwanz und leckt sich immer wieder über die Schnauze. Für viele Halter ist das nun das Zeichen, dass ihr Hund Hunger hat. Bereitwillig gehen sie zum Napf und füllen es auf. Dies ist allerdings etwas, was sich der Mensch vor allem denkt und schlussfolgert aus der Bewegung der Zunge. Während der Mensch denkt, der Hund leckt sich vor Hunger das Maul, möchte der Vierbeiner eigentlich etwas ganz anderes sagen.

Mögliche Interpretation der Signale

Bei Welpen ist es durchaus möglich, dass das Lecken der Lefzen dafür genutzt wird, um den Menschen auf die Futterzeit aufmerksam zu machen. Meist ist das sogar ein durch den Menschen antrainiertes Verhalten, dass so in den Genen der Hunde gar nicht verankert ist. Gerade bei älteren Hunden wird dieses Signal eher genutzt, um eine Situation zu beschwichtigen. Vielleicht fühlen sie sich unwohl und möchten durch das Lefzen lecken darauf aufmerksam machen, dass sie ihre Ruhe möchten. Einige Hunde nutzen dieses Signal auch, um die Freude darüber zum Ausdruck zu bringen, dass Herrchen oder Frauchen wieder zu Hause sind. Gleichzeitig nutzen sie es, um damit ihre Unterwerfung und ihren Respekt zu demonstrieren. Anders als bei uns Menschen ist das Lecken der Mundwinkel bei den Hunden also ein Beschwichtigungs- und auch ein Unterwerfungsmerkmal.

Den Hund und seine Wünsche respektieren

Ganz wichtig ist es, die Situation im Ganzen zu sehen, wenn der Hund die Lefzen leckt. Was ist gerade passiert? Ist er gerade im Spiel mit den Kindern? Befindet er sich in einer Situation, die ihm vielleicht Angst macht? Ist er an einem Ort, an dem er noch nie war und der ihn verunsichert? Nur wenn ein Halter versucht, sich in die Gefühlswelt des Hundes hineinzuversetzen, kann er diesen auch verstehen und auf seine Bedürfnisse eingehen. Wenn das Lefzen lecken vermehrt auftritt, sollte der Halter seinem Vierbeiner daher die Möglichkeit zum Rückzug geben. Das kann durch den Abbruch des Spazierganges, eine Änderung der Situation oder auch einfach ein Beenden des aktuellen Spiels sein. Steht der Vierbeiner unter Stress, so wirkt sich das negativ auf ihn aus, verunsichert ihn und macht ihm Angst. Hier möchte er von seinem Rudelführer beruhigt und verstanden werden und zeigt das nicht selten durch das Lefzen lecken an.

Den Hund verstehen lernen

Nicht nur bei diesem Signal ist es wichtig, sich grundsätzlich mi seinem Hund auseinanderzusetzen. Jedes Tier hat ein anderes Verhalten und versucht sich auf unterschiedlichen Wegen zu artikulieren. Während der Nachbarshund die Lefzen immer leckt, wenn die Wurst aus dem Kühlschrank geholt wird, macht es der eigene Hund vielleicht, wenn Herrchen nach Hause kommt. Nur wer seinen Hund immer wieder beobachtet und dazu bereit ist, sich auf ihn einzulassen, der ist auch in der Lage, die Signale richtig zu deuten und im Sinne des Hundes zu handeln.

Gibt es Familienhunde und wenn ja, welche sind es?

 

Gibt es Familienhunde und wenn ja, welche sind es?

Wer Kinder in seinem Haushalt hat und sich einen Hund anschaffen möchte, der ist natürlich auf der Suche nach einer verlässlichen Rasse. Doch gibt es die überhaupt?

Ein Hund wird von dem Menschen zu dem gemacht, was er ist. Die Erziehung prägt ihn stark und der Mensch kann einen großen Einfluss auf das Tier haben. Dennoch ist dabei auch zu beachten, dass bestimmte Rassen einfach auch für bestimmte Aufgaben gezüchtet wurden und es ihnen in den Genen liegt, beispielsweise zu jagen oder auf Haus und Hof zu achten. Viele Menschen sind daher auf der Suche nach einem echten Familienhund. Dabei stellt sich natürlich die Frage, was einen echten Familienhund ausmacht. Auf diese Frage klingen die Antworten meist immer gleich. Ein Familienhund sollte:

Kinderfreundlich sein

Ausdauer haben

Gutmütig sein

Verlässlich sein

Gelehrig sein.

Dies sind alles Attribute, die sich Halter von ihrem Hund wünschen. Es gibt tatsächlich einige Rassen, die für das Leben in einer Familie ganz besonders gut geeignet sind.

Der Liebling aller Familien

Wer sich auf der Straße ein wenig umschaut und darauf achtet, welcher Vierbeiner besonders häufig zusammen mit Familien zu sehen ist, der kommt nicht umhin festzustellen, dass es sich hier um einen Golden Retriever oder einen Labrador handelt. Diese Auswahl kommt nicht von ungefähr. Vor allem der Golden Retriever gilt als sehr gutmütig und geduldig. Er ist lernwillig und seinen Haltern stark zugetan. Auch der Labrador ist vor allem dann glücklich, wenn er sein ganzes menschliches Rudel um sich hat. Anders als der Golden Retriever kommt bei ihm allerdings noch ein erhöhter Bewegungsdrang mit hinzu, der auch berücksichtigt werden sollte, wenn es an die Auswahl des Hundes geht.

Der Bernhardiner – die Gutmütigkeit in Person

Ein wenig in Vergessenheit als Familienhund geraten, ist inzwischen der Bernhardiner. Das ist eigentlich schade, denn nach wie vor handelt es sich hier um eine sehr menschenbezogene Rasse, die besonders kinderfreundlich ist. Aufgrund der Größe des Hundes ist es jedoch schwer, eine artgerechte Umgebung zu erschaffen und dem Hund auch gerecht zu werden. Ähnlich ist es mit dem Landseer. Seine charakterlichen Eigenschaften ähneln denen eines Retrievers aber auch dieser Vierbeiner möchte gut unterhalten werden. Wer sich jedoch die Zeit nimmt und den Platz zur Verfügung hat, der hat mit diesen Hunden auf jeden Fall einen treuen Begleiter für seine Familie.

Die Erziehung ist das A und O

Gute charakterliche Eigenschaften reichen jedoch nicht aus, um einen Hund zu einem Familienhund zu machen. Um die Erziehung kommt niemand drum herum und daher ist es wichtig, hier viel Zeit zu investieren. Eine gute Unterstützung bietet dabei eine Hundeschule vor Ort, in die mit dem Hund ab dem Welpenalter gegangen wird. Hier erlernen Halter und Hund gleichzeitig, richtig aufeinander einzugehen, die Zeichen des anderen zu deuten. Für das Leben in einer Familie ist es wichtig, dass der Hund ein Grundgehorsam beherrscht und weiß, wo sein Platz im Rudel ist, da es sonst zu Problemen im Rahmen der Familie und mit den Kindern kommen kann.

Was ist ein Kommentkampf?

 

Der Kommentkampf ist meist vor allem Besitzer von Rüden ein Begriff. Das bedeutet aber nicht, dass sie auch wirklich wissen, was das bedeutet.

Ein großes Feld, der Hund springt über das Gras, schnuppert und bleibt plötzlich stehen. Von vorne kommt ein weiterer Rüde und der Halter denkt sich, dass sein Hund ja verträglich ist. Erst einmal sieht auch alles ganz gut aus. Dann bleiben die Hunde nebeneinander stehen, der Kamm stellt sich auf, die Lefzen werden gehoben und die Hundehalter wissen ganz genau, was jetzt gleich kommt. Der darauf folgende Kommentkampf ist ganz sicher nicht schön anzusehen und verbreitet meist Panik unter den Haltern.

Was gefährlich aussieht, muss nicht immer gefährlich sein

Eigentlich ist der Kommentkampf zwischen zwei Hunden etwas ganz Natürliches. Hier geht es um nichts anderes als um die Klärung der offenen Rangordnung. Daher wird er auch besonders häufig zwischen zwei, meist unkastrierten, Rüden beobachtet. Für die Halter sieht es auf den ersten Blick oft schlimmer aus als es ist. Das kann jedoch zu einem Fehlverhalten führen. Grundsätzlich möchten Hunde einander bei einem Kommentkampf nicht verletzen. Dennoch sind sie darauf konzentriert, sich durchzusetzen und den anderen zu maßregeln. Geht der Halter hier dazwischen, dann kann das ganz schnell in der einen oder anderen Bisswunde enden. Das bedeutet aber nicht, dass der Halter gar nichts machen soll. Grundsätzlich ist es möglich, dass aus einem einfachen Kommentkampf schnell ein sogenannter Beschädigungskampf entsteht. In diesem Fall ist es den Hunden sehr ernst und der Kampf kann bis zu blutigen Wunden an den Tieren führen.

Was ist zu tun?

Halter sollten sich wieder bewusst machen, dass sie die Führung des Rudels innehaben. Bei einer guten Erziehung des Hundes sowie Respekt vor dem Halter, sollte ein Pfiff genügen, um den Kampf zu beenden. Reicht dies nicht, dann kann das Dazwischenwerfen der Leine eine mögliche Lösung sein, die jedoch nicht immer funktioniert. Im Idealfall lassen es Halter gar nicht erst soweit kommen. Wer weiß, dass sein Rüde gerne einmal maßregelt und auch mit anderen Rüden nicht gut klarkommt, der sollte seinen Vierbeiner sofort an die Leine nehmen, wenn sich ein anderer Hund zeigt. Grundsätzlich sollte immer bedacht werden, dass Hunde einen starken Beschützerinstinkt haben. Auch bei einem Kommentkampf handeln sie vor allem mit dem Gedanken, ihr Rudel vor einem fremden Rüden zu schützen. Daher ist das Umgehen solcher Situationen immer die beste Wahl.

Den Hund ausreichend sozialisieren

Eine Kippung von einem Komment- zu einem Beschädigungskampf tritt vor allem bei Hunden auf, die einfach nicht wissen, was sie in diesem Fall tun sollen. Hat ein Hund nie gelernt, sich richtig zu unterwerfen oder aber die Zeichen anderer Hunde ausreichend zu deuten, können sich die Vierbeiner untereinander missverstehen. Daher ist es wichtig, den eigenen Hund möglichst von Anfang an mit anderen Vierbeinern zusammenzubringen. Das kann in der Hundeschule passieren aber auch einfach bei einem Spaziergang, wo der Halter bewusst Wege wählt, die von vielen Hundebesitzern als Tour genutzt werden. So lernt der eigene Hund, die Zeichen seiner Artgenossen richtig für sich zu deuten.

Den Hund stubenrein bekommen – Geduld ist gefragt

 

Genau wie menschliche Kinder kommen auch Hundwelpen auf die Welt und möchten erst einmal alle ihre Bedürfnisse erfüllen. Dazu gehören nur das Essen, Schlafen und der Wunsch, sich zu erleichtern. Dabei ist es den Hunden egal, ob sie gerade auf dem neuen Parkett oder dem teuren Teppich stehen. Für den Hund ist es ganz normal, einfach dort wo er sich gerade befindet, sein Geschäft zu erledigen. Für den Halter dagegen bedeutet gerade die Anfangszeit viel Geduld, Stress und wenig Schlaf. Wer jedoch konsequent ist, kann sich schnell über die ersten Erfolge freuen.

Geduld und Respekt vor der Situation

Der Welpe wird seiner Mutter und seinen Geschwistern entrissen, kommt zu einer fremden Person und in eine Umgebung, die ihm völlig unbekannt ist. Dass er hier nicht als erstes lernt, wo er sich erleichtern kann, sollte klar sein. So geht es auch Hunden aus dem Tierheim oder dem Tierschutz, die bisher kein behütetes Zuhause kannten und im Zwinger ihr Geschäft verrichtet haben. Bei diesen Tieren ist besonders viel Verständnis und Geduld erforderlich. Man sollte sich immer klar machen, dass ein langer Prozess vor einem liegt und nichts von heute auf morgen funktioniert. Den Hund stubenrein bekommen ist nicht so einfach, wie es auf den ersten Blick vielleicht scheint. Es ist erforderlich, den Vierbeiner immer im Blick zu behalten und seine Reaktionen abschätzen zu lernen.

Rituale erleichtern den Lernprozess

Ein fester Tagesablauf ist auch für einen Hund ein wichtiger Anhaltspunkt, an dem er sich zu orientieren lernt. Natürlich ist es gerade in der Anfangszeit notwendig, häufig am Tag nach draußen zu gehen aber dennoch sollten auch feste Zeiten eingehalten werden. Am Morgen direkt nach dem Aufstehen, am Vormittag und nach der Mittagsruhe. Am Nachmittag und am Abend noch einmal. Ein junger Hund entwickelt schnell ein Gefühl dafür, wann es an die frische Luft geht und auch sein Körper lernt, sich auf verlängerte Zeiten einzustellen. Den Hund stubenrein bekommen bedeutet also, sich selbst zu disziplinieren. Schon die kleinsten Abweichungen können erste Erfolge zerstören.

Den Hund genau beobachten

Alles ist für junge Hunde aufregend und so kann auch alles eine körperliche Reaktion hervorrufen. Wenn es also so scheint, als würde der Hund gleich sein Geschäft verrichten, ist es Zeit, schnell vor die Tür zu gehen und den Vierbeiner auf einem Stück Rasen abzusetzen. Erleichtert er sich, ist großes Lob angesagt. Lob ist grundsätzlich der beste Weg zum Erfolg. Es sollte dagegen komplett darauf verzichtet werden, mit dem Hund zu schimpfen. Auch wenn etwas danebengeht, ist das Tier nicht zur Verantwortung zu ziehen. Der Halter entfernt den Urin oder den Kot einfach aus der Wohnung und äußert sich dazu nicht weiter. Lediglich wenn der Hund direkt bei dem Geschäft erwischt wird, kann ein einfaches „Nein“ oder „Pfui“ geäußert werden. Wird der Hund gemaßregelt, verbindet er das Urinieren mit einer schlechten Erfahrung und kann ein gestörtes Verhältnis aufbauen. Grundsätzlich sind Hunde reinliche Tiere, die ihre Wohnung und ihr Nest nicht absichtlich beschmutzen. Es sei denn, sie wissen es noch nicht besser oder sind krank.

Sich genug Zeit nehmen

Natürlich kann es nicht schnell genug gehen. Den Hund stubenrein bekommen ist jedoch ein langer Prozess und es sollte auch genug Zeit dafür eingeplant werden. Es ist keine Seltenheit, dass es bis zu einem völligen Erfolg drei bis vier Monate dauern kann. Je effektiver mit dem Tier gearbeitet wird, desto schneller schreitet die Sauberkeit voran und der Alltag kann mit dem neuen Familienmitglied genossen werden. Auch der Besuch einer Hundeschule ist hilfreich dabei, die Erziehung in den Griff zu bekommen.

Die Flegeljahre des Hundes – vom Regen in die Traufe

 

Gerade in den ersten Jahren haben es Hundebesitzer nicht wirklich leicht, denn immer wieder kommt etwas Neues auf sie zu, das es zu bezwingen gilt. Gerade in der Welpenzeit wartet viel Arbeit, die natürlich gerne auf sich genommen wird. In der Prägungsphase ist es besonders wichtig, dass der Hund gut erzogen wird. Hier lernt er auch besonders schnell. Wenn er dann erst einmal ein bestimmtes Alter erreicht hat, sitzen die ersten Kommandos und man freut sich, dass der Hund endlich hört. Bis die Flegeljahre kommen…

Wann die Flegeljahre beginnen

Je nach Rasse ist es ganz unterschiedlich, wann ein Hund eigentlich in die Flegeljahre kommt. Man kann jedoch davon ausgehen, dass er zwischen dem 8. Monat und dem 2. Lebensjahr diese Zeit erreicht hat. Dann können sich Halter darauf einrichten, dass sie vor allem konsequent sein müssen. Es ist gar kein Muss, dass ein Hund seine Flegeljahre stark auslebt. Einige Tiere verändern sich gar nicht, bleiben brav und hören auf Kommandos. Andere Vierbeiner wiederum sind hormonell so durcheinander, dass die durchaus ihre gute Erziehung auch vergessen können.

Wodurch zeigen sich Flegeljahre?

Jeder Hundehalter, der einen recht jungen Hund hatte oder hat, der wird wohl verschiedene Anzeichen dafür nennen, wie sich die Flegeljahre äußern. Tatsächlich ist es auch so, dass dies wieder von Hund zu Hund unterschiedlich ist. Oft wird jedoch davon gesprochen, dass der Vierbeiner auf Kommandos nicht mehr reagiert. Vielleicht auch beginnt, die Wohnräume wieder zu verschmutzen oder auch Mobiliar zu zerstören. Gerade bei Rüden ist es besonders schwierige, denn diese kämpfen nicht nur mit den Flegeljahren sondern auch noch mit ihrer Geschlechtsreife. Diese bedeutet, dass sie gerne versuchen möchten, zum Rudelführer aufzusteigen. Das äußert sich ebenfalls in Ungehorsam und in Reviermarkierungen.

So geht man dagegen an

Die Flegeljahre sind etwas, das man einfach hinnehmen muss. Das bedeutet aber nicht, dass man nichts dagegen tun kann. Im Gegenteil – wer hier konsequent bleibt, der wird seine Rolle als Führer des Rudels festigen und natürlich auch den Respekt des Hundes gewinnen. Das bedeutet aber nicht, dass der Hund durch körperliche Züchtigung wieder an seinen Platz verwiesen werden soll. Ein gesundes Maß an Ignoranz und ganz viel Training sind das Geheimnis von einem ausgeglichenen und ruhigen Tier, das sich so besser in das menschliche Rudel einfügen kann.

Mit dem Hund im Auto unterwegs

 

Es ist für viele Hund inzwischen schon völlig normal, mit ihrem Rudel im Auto zu fahren. Dennoch, oder gerade deshalb, ist es wichtig, den Hund richtig zu sichern und ihn von Anfang an ans Auto fahren zu gewöhnen.

Der Weg zum Hund im Auto

Bevor es mit dem Training los geht sollten die Besitzer wissen, dass gerade junge Hunde häufig dazu neigen, sich beim Auto fahren zu übergeben. Das muss nicht bedeuten, dass es immer so bleibt. Wenn der Hund schließlich ausgewachsen ist, erledigt sich dieses Problem meist von allein. Es sollte also nicht aufgegeben werden. Am besten ist es, direkt zu Beginn der Erziehung auch das Auto mit einzubringen. Die meisten Hunde werden das erste Mal mit dem Auto konfrontiert, wenn sie aus ihrer gewohnten Umgebung geholt werden. Damit wird für die Tiere eine schlechte Verbindung gezogen und es ist etwas Geduld gefragt, diese durch schöne Erlebnisse zu ersetzen. Das beginnt bereits mit einem Leckerli, wenn der Hund im Auto sitzt und endet mit einem schönen Ausflug zur nahe gelegenen Wiese, wo er sich austoben kann. Werden diese Fahrten mit dem Auto immer wieder gemacht, merkt der Hund schon bald, dass eine Autofahrt mit Spaß verbunden ist und wird freiwillig einsteigen.

Den Hund im Auto sichern

Auch wenn es häufig gesehen wird, es ist nicht erlaubt, den Hund ohne Sicherung im Auto zu transportieren. Bei einer Verkehrskontrolle wird solch ein Vergehen mit einer Strafe geahndet. Wer also den Hund und auch sich selbst absichern möchte, der greift zu den gängigen Sicherheitsvorkehrungen und achtet genau darauf, dass sich der Hund nicht nach vorne bewegen kann. Ein Klassiker ist die Wahl einer Hundbox. Hier gibt es verschiedene Ausführungen, die entweder auf den Rücksitz geschnallt oder auch in den Kofferraum gestellt werden können. Die Boxen gibt es für jede Größe, zusammenklappbar, aus Metall oder aus Plastik.

Alternativen zur Box

Wer seinen Hund nicht in einer Box unterbringen möchte, der kann sich für einen Gurt entscheiden. Dafür bekommt das Tier ein Geschirr um und ein extra Hundegurt wird daran befestigt. Hier sollte für den Hund also ein ganzer Sitzplatz eingeplant werden, damit er sich etwas bewegen und auch liegen kann. Gerade Kombis sind im hinteren Bereich auch mit ei