Übergewicht bei Hunden vermeiden
Jul23

Übergewicht bei Hunden vermeiden

Immer mehr Hunde leiden in Deutschland unter Übergewicht. Schuld daran sind die gleichen Faktoren wie beim Menschen: Bewegungsmangel und ungesunde Ernährung. Hier sind vor allem die Besitzer gefragt, sich intensiver mit dem Thema gesunde Hundenahrung auseinanderzusetzen.

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Kleine Leckereien für Zwischendurch : Tolle Rezepte für hausgemachte Hundekekse
Mai12

Kleine Leckereien für Zwischendurch : Tolle Rezepte für hausgemachte Hundekekse

Wenn wir uns selbst etwas gönnen wollen, greifen wir meist auf die beliebten kleinen Sünden wie Schokolade oder, gerade in den wärmeren Jahreszeiten, auf ein leckeres Eis zurück. Über die kleinen Naschereien für Zwischendurch freuen allerdings nicht nur wir uns, sondern auch unsere vierbeinigen Freunde sind ganz vernarrt in köstliche Kleinigkeiten. Nicht nur als Belohnung, wenn Sie etwas richtig gemacht haben, sondern auch als kleine Aufmerksamkeit für Zwischendurch sind Leckerli toll – und es macht natürlich einfach Spaß zu sehen, wie sich unser Hund sich über die Aufmerksamkeit und den leckeren Snack freut.

Wer seinem Liebling etwas besonders Gutes tun will, kann ganz leicht selbst zum Hundekeks-Bäcker werden! Einige Dinge gibt es allerdings zu beachten, denn was für normale Plätzchen, die für uns Menschen gemacht sind, gilt, gilt nicht unbedingt für Hundekekse. Zucker und Gewürze sind zum Beispiel in Hundekeksen fehl am Platz. Fleisch, Hüttenkäse und Leberwurst können hingegen gut in Hundekekse verbacken werden. Allerdings uns diese Zutaten vor komplett neue Herausforderungen, was die Zusammensetzung und die Konsistenz der Hundeplätzchen angeht.

Im E-Book „Hundekekse selber backen – Rezepte & Ernährungstipps von Hundeexperten“ von Westwing stellen zahlreiche Hundeexperten ihre Lieblingsrezepte für hausgemachte Hundekekse vor und es gibt viele wissenswerte Informationen rund um die Ernährung unserer Fellnasen – starten Sie eine tolle Back-Session für und mit ihrem vierbeinigen Gefährten!

Was ist bei selbstgemachten Hundekeksen zu beachten?

Titelbild_E-Book HundekekseFür alle Hunde sind in der Regel Kekse, die schonend im Ofen gehärtet wurden, empfehlenswert und gut verträglich. Bei der genauen Zusammensetzung, sollten Sie sich nach Größe und Gesundheitszustand Ihres Hundes richten. Handelt es sich zum Beispiel um eine große Hunderasse ist es ratsam auf Leckerlis mit einem Calcium-Anteil und/oder gesundheitsförderlichen Zutaten zu setzen, um für starke Knochen und gesunde Gelenke zu sorgen. Was die selbstgebackenen Leckerlis von den Gekauften unterscheidet, ist vor allen Dingen, dass keine Konservierungsstoffe und Geschmacksverstärker enthalten sind – es handelt sich also um natürliche Leckerlis, die frei von chemischen Zusätzen sind.

Gut zu wissen: Je weniger Feuchtigkeit im Keks enthalten ist, umso länger sind sie haltbar. Man sollte bei selbstgebackenen Hundekeksen allerdings darauf achten, dass sie generell nur begrenzt haltbar sind, da keine Konservierungsstoffe zugesetzt werden.

Leckerli und Kekse für Hunde zu backen ist eine schöne Möglichkeit, dem besten Freund des Menschen etwas Gutes zu tun und ihn zu verwöhnen. Mehr Expertentipps, Informationen zur speziellen Ernährung und zur artgerechten Haltung bekommen Sie ebenfalls im E-Book. Zaubern Sie tolle Leckerlis für Ihren vierbeinigen Freund und machen Sie ihm eine schöne Überraschung!

 

 

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Zeckenalarm: Was Hundehalter über die Parasiten wissen müssen
Apr26

Zeckenalarm: Was Hundehalter über die Parasiten wissen müssen

Glaubte man früher noch, dass Zecken auf den Bäumen leben, weiß man heute längst, dass sich die Parasiten hauptsächlich im Gras und Unterholz aufhalten. Und genau deshalb plagen sich auch viele Hundehalter mit den Blutsaugern herum, die sich bei jedem Spaziergang im Wald bevorzugt an dem Fell des Vierbeiners festkrallen, um sich dann genüsslich an der Haut des Tieres zu schaffen zu machen.

Zecken sind nicht nur lästig, sondern auch gefährlich: Die Parasiten übertragen gefährliche Krankheiten (u.a. Borreliose und FSME auf Menschen und Hunde. Leider haben die milden Winter der letzten Jahre in Deutschland vermehrt dazu beigetragen, dass sich die Tiere hierzulande immer weiter verbreiten konnten – normalerweise bevorzugen sie ein warmes und feuchtes Klima. Das wiederum bedeutet für die meisten Hundehalter, dass sie ihren Vierbeiner nach jedem Spaziergang auf Zecken hin untersuchen müssen. Aber was ist eigentlich, wenn man einen Parasiten gefunden hat? Und besteht die Möglichkeit, seinen Hund vor weiteren Angriffen zu schützen? Wir sind den Fragen auf den Grund gegangen.

 

Die Zeckensaison startet im Frühjahr

Mit dem aufkeimenden Frühling werden die meisten Zecken aktiv. Für Hundebesitzer bedeutet das: Ab März sollten sie das Fell des Tieres nach jedem Wald- und Wiesenspaziergang verstärkt auf einen Parasitenbefall hin untersuchen. Dafür benötigt man einen feinen Milbenkamm, mit dem man das Fell des Hundes durchbürstet – so kann man die Blutsauger zum Teil noch erwischen, bevor sie sich in der Haut des Tieres festgebissen haben. Sollte sie sich bereits an dem Blut des Hundes zu schaffen machen, muss man die Zecken mithilfe einer Pinzette oder einer speziellen Zeckenzange herausdrehen. Wichtig ist hier, den Parasiten samt Kopf aus der Haut zu entfernen, damit sich die betroffene Stelle nicht entzünden kann.

Tipp:Man sollte auch die (u.a. der Hundekorb oder das Hundekissen) des Vierbeiners regelmäßig auf Zecken untersuchen, die sich einfach auf den Boden fallen lassen, wenn sie vollgesogen sind.

 

Wie kann man einem Zeckenbefall vorbeugen?

Um seinen Hund vor einem Parasitenüberfall zu schützen, kann man ihm ein spezielles Zeckenhalsband umlegen. Der darin enthaltene Wirkstoff, eine Art Nervengift, wird von der Haut aufgenommen und soll die Zecken lähmen. Allerdings gibt es keine Garantie dafür, dass sich keine einzige Zecke mehr im Fell des Hundes verirrt. Daher sollte man in jedem Fall großen Wert auf die Fellpflege legen, um die Parasiten frühzeitig zu entdecken und zu entfernen.

Zeckenalarm bei Hunden

 

 

 

 

 

 

 

Bild: © istock.com/PK-Photos

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Zwischen Wachhund und Haushund

Ursprünglich haben die Menschen sich Hunde gehalten, damit sie Haus und Hof überwachen. Auch heute werden die Vierbeiner durchaus noch als Wachhund eingesetzt.

Hunde agieren vor allem über ihre Instinkte. Sie sind Jäger und Rudeltiere, legen viel Wert darauf, dass es ihrem Rudel gut geht und sind auch sonst sehr auf die Tiere und Menschen in ihrer Umgebung bezogen. Daher wurden Hunde früher vor allem dafür eingesetzt, um das Haus, den Hof und die Familie zu bewachen. Für diese Aufgabe lebten sie oft das ganze Jahr über draußen und wurden in Zwinger und Kette gehalten. Heute haben Hunde in der Gesellschaft größtenteils einen anderen Stellenwert in der Familie. Sie sind gleichberechtigte Familienmitglieder, haben ihren festen Platz auf der Couch und bekommen regelmäßig Streicheleinheiten. Das Eine schließt jedoch das Andere nicht aus. Ein Haushund kann auch ein Wachhund sein.

Wachhunde sind nicht immer scharf

Wer an einen Wachhund denkt, der hat einen Vierbeiner vor Augen, der die Zähne fletscht und nach allem beißt, was sich in seiner Nähe befindet. Um den eigenen Hund auch als Wachhund einzusetzen, muss von diesem Gedanken erst einmal abgekommen werden. Es gibt auch andere Möglichkeiten dem Vierbeiner begreiflich zu machen, dass er im Notfall seine Familie schützen soll. Dafür ist es nicht notwendig, dem Hund den Befehl „Beiß“ beizubringen. Tatsächlich wird davon auf jeden Fall abgeraten. Wird einem Hund erst einmal antrainiert, dass er auch Menschen beißen darf, dann ist das  nur schwer wieder aus ihm herauszubekommen. Besser ist es, lieber „Gib Laut“ zu üben und ihm somit begreiflich zu machen, dass er Gefahr über Bellen anzeigen soll. Viele Einbrecher und Angreifer haben bereits an diesem Punkt ausreichend Respekt und können in die Flucht geschlagen werden. Damit diese Übungen und auch der Notfall gut funktionieren ist es wichtig, dass der Hund und sein Halter eine enge Bindung haben und sich auch ohne Worte gut verstehen.

Rassen mit Verteidigung in den Genen

Jede Hunderasse hat ihre besonderen Merkmale und natürlich gibt es auch Hunde, die bereits rein von ihren rassebedingten Eigenschaften her als Wachhunde gut geeignet sind. Der Deutsche Schäferhund, der Dobermann und auch der Rottweiler gehören zu den Rassen, die gerne als Hunde mit Beschützerinstinkt ausgewählt werden. Doch nur, weil die Rassen an sich bereits diese Eigenschaften mitbringen heißt das nicht, dass sie sich auch gut abrichten oder für den Notfall trainieren lassen. Auch kleinere Hunderassen und Mischlinge könnend durchaus einen ausgewachsenen Beschützersinstinkt mitbringen, der durch das richtige Training dafür sorgen kann, dass der Hund im Notfall vor seiner Familie steht. Wer also Wach- und Haushund zugleich haben möchte, der sollte auf folgende Punkte achten:

  • Gute Grundausbildung des Tieres von Anfang an
  • Feste Bindung zwischen Hund und Halter
  • Übungen für den Notfall: „Gib Laut“
  • Vertrauen in den Vierbeiner

Mit diesen Grundvoraussetzungen kann der Halter sicher sein, einen treuen Freund an seiner Seite zu haben, für den die Familie an erster Stelle steht und der sich über seine Aufgabe im Haus und Garten auch ausreichend bewusst ist sowie auf Befehle reagiert.

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Wolfhunde in Deutschland – Informationen und Tipps

Der Hund stammt vom Wolf ab, daran gibt es nichts zu rütteln. Auch heute noch werden Hunde mit Wölfen gekreuzt und das Ergebnis sind Wolfhunde.

Der Begriff „Wolfshybride“ ist in Deutschland nicht ganz so bekannt wie beispielsweise in den USA und das ist auch gut so, denn faktisch gesehen ist es, zumindest für einen Wolfhund, eine falsche Bezeichnung. Wenn von einem Hybriden gesprochen wird, dann handelt es sich hierbei um eine Mischung aus Hund und Wolf, die nicht in der Lage ist, sich weiter fortzupflanzen. Auch in Deutschland gibt es den Wolfhund. Allerdings wird er hier gezüchtet und somit handelt es sich in den meisten Fällen nicht um einen Hybriden. Die Haltung eines solchen Tieres wäre auch verboten. Es ist vom Gesetz her nicht erlaubt, einen Wolfhund in Deutschland zu halten. Von einem Wolfhund oder einem Wolf-Hund-Mischling wird dann gesprochen, wenn ein Hund und ein reinrassiger Wolf in erster Generation miteinander gekreuzt werden. Die Welpen dieser Kreuzung dürfen in Deutschland nicht gehalten werden. Ab der fünften Generation handelt es sich jedoch offiziell um einen Hund und diese dürfen dann gehalten werden.

Warum Wolfhunde so beliebt sind

Es ist eine Leidenschaft, die den Menschen packt, wenn er einen Wolfhund sieht. Durch die Kreuzung mit einem Wolf haben die Tiere etwas Ursprüngliches und gelten als besonders wild aber auch sehr robust und schön. Trotz des Verbotes in Deutschland, ist dennoch eine Vielzahl der Tiere unter dem Deckmantel der Verschwiegenheit in den Haushalten zu finden. Manchmal wissen Hundehalter auch gar nicht, dass sie keinen reinen Hund sondern einen Wolf-Hund-Mischling haben. Fakt ist jedoch, dass Liebhaber die Tiere vor allem wegen ihrem Aussehen bevorzugen. Außerdem bellen Wolfhunde so gut wie nicht und werden auch gerne als Wachtiere eingesetzt.

Die Eigenschaften von Wolfhunden

Ab der fünften Generation, wenn in einer Züchtung nicht mehr von Wolf-Hund-Mischungen sondern nur noch von Wolfhunden gesprochen wird, überwiegen in dem Charakter des Tieres die Gene eines Hundes. Das ist aber nur dann der Fall, wenn wirklich nur in der ersten Generation ein Wolf mit eingekreuzt wurde. Wer sich für den Kauf von einem Wolf-Hund-Mischling entscheidet, obwohl es illegal ist, der wird nicht nur mit dem Gesetzt, sondern auch mit dem Tier selbst in Konflikt kommen. Wolf-Hund-Mischlinge zeichnen sich vor alle durch folgende Eigenschaften aus:

  • Sie schließen sich dem Menschen nicht an und sehen ihn nicht als Rudelführer
  • Sie haben einen starken Bewegungsdrang, dem Halter oft nicht gerecht werden können
  • Sie lehnen sich schnell auf und sind nicht so lernfähig wie reine Hunde
  • Sie fühlen sich mit der Nähe zum Menschen schnell überfordert und werden dementsprechend deutlich schneller aggressiv
  • Leiden unter großer Trennungsangst und können nur selten allein bleiben

Bei diesen Punkten ist jedoch zu bedenken, dass die Aggressivität hier keinesfalls in der Natur des Tieres liegt, sondern durch die fehlende, artgerechte Haltung hervorgerufen wird. Wer mit dem Gedanken spielt, sich einen Wolf-Hund-Mischling zuzulegen, der sollte sich dieser Problematiken bewusst sein. Wer unwissentlich solch eine Mischung von einem Züchter erhält und erst später feststellt, dass ein Wolf in den vorangegangen Generationen mit eingekreuzt wurde, der sollte diese dem Tierschutz melden.

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Woher kommt Nasenbluten beim Hund?

Einige Menschen haben empfindliche Schleimhäute in der Nase und sie leiden öfters unter Nasenbluten. Kommt es jedoch bei einem Hund dazu, ist der Schreck groß.

Es kommt nicht häufig vor, dass ein Hund unter Nasenbluten leidet. Daher erschrecken sich Halter besonders, wenn es dann doch einmal der Fall ist. Gerade bei dunklen Tieren fällt es oft erst einmal gar nicht auf. Da die Hunde sich über die Nase lecken, wenn sie läuft, ist es manchmal nur Zufall, dass der Halter das Nasenbluten überhaupt sieht. Wer dagegen einen Hund mit hellem Fell hat, der kann schneller erkennen, wenn das Blut aus der Nase läuft.

Das sind die Ursachen

Die Ursachen für Nasenbluten bei einem Hund sind vielseitig. Es lässt sich also nicht pauschal sagen, dass ein Hund vielleicht einfach sehr anfällig an den Schleimhäuten ist. Nasenbluten bei dem eigenen Vierbeiner sollte daher auf jeden Fall immer ernst genommen werden. Erkrankungen sind ebenso eine mögliche Ursache wie Verletzungen der Schleimhäute. Daher wird zwischen lokalen und systemischen Ursachen entschieden. Lokale Ursachen können von dem Halter meist erst einmal selbst ausgeschlossen werden. So handelt es sich hierbei um:

  • Verletzungen durch den Biss eines anderen Hundes oder einen Unfall beim Spielen
  • Fremdkörper oder auch
  • Missbildungen, die der Hund bereits von klein auf hat.

Diese Punkte lassen sich schnell abklären. Allerdings können auch Infektionen oder Entzündungen ein Auslöser sein, ebenso wie Tumorerkrankungen oder auch Erkrankungen an den Zähnen. Im Bereich der systematischen Ursachen kann beispielsweise von Blutgerinnungsstörungen oder auch hohem Blutdruck ausgegangen werden. Eine weitere Ursache sind möglicherweise Vergiftungen des Tieres. Dies kann der Fall sein, wenn der Hund aus Versehen Rattengift zu sich genommen hat oder auch etwas gefressen hat, das wissentlich vergiftet worden ist.

Der Gang zum Arzt

Grundsätzlich ist zu empfehlen, bei auftretendem Nasenbluten des Hundes den Tierarzt aufzusuchen. Selbst dann, wenn es sich lediglich um eine Bisswunde durch einen anderen Hund handelt, sollte abgeklärt werden, ob der Hund ausreichend geimpft ist und so keine Infektionskrankheit nachkommen kann. Ist die Ursache auf den ersten Blick nicht ersichtlich, kann der Tierarzt Blut abnehmen und dieses testen. Auch Röntgen oder Tastuntersuchungen sorgen dafür, dass schlimmere Krankheiten oder Verwachsungen ausgeschlossen werden. Oft geht das Nasenbluten bei einem Hund auch noch mit anderen Anzeichen einher. Hat der Vierbeiner Schmerzen, so frisst er schlecht und der Halter sollte ihm pürierte Nahrung anbieten, die er nur noch schlucken braucht. Vielleicht geht es dem Hund aber auch im Gesamten nicht gut und er sucht Möglichkeiten für den Rückzug. Hier sollte Rücksicht genommen und dem Hund auch ausreichend Ruhe gewährt werden. Lange Spaziergänge fallen ebenso weg wie Spiele in Haus oder Wohnung. Auf jeden Fall sollte durch den Tierarzt abgeklärt werden, woher das Nasenbluten kommt und wie nun weiter zu verfahren ist. Manchmal kann es auch helfen, die Nase oder Schnauze des Hundes ein wenig zu kühlen und so ihm Linderung bei seinen Schmerzen zu verschaffen. Halter sollten solche Maßnahmen jedoch nur nach Rücksprache mit dem Arzt durchführen und nicht auf eigene Faust handeln.

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Was tun, wenn der Hund verschwunden ist?

Eben war er noch rechts oder links neben dem Halter und plötzlich verschwindet der Vierbeiner und kommt nicht mehr zurück. Eine schreckliche Vorstellung für alle Hundebesitzer. Doch was ist im Ernstfall zu tun?

Eigentlich ist das Vertrauen in den eigenen Hund recht groß. Er lässt sich gut abrufen, hört und lässt sich auch normalerweise von einer vorbeilaufenden Katze oder einem Reh nicht verleiten, alles um sich herum zu vergessen. Also warum den Vierbeiner bei einem Spaziergang nicht einfach frei laufen lassen und dafür zu sorgen, dass er sich bewegen kann? Viele Hundebesitzer haben ausreichend Vertrauen in ihren Hund und kein Problem damit, ihn von der Leine zu lassen. Dennoch kommt es immer wieder vor, dass Hund ausreißen.

Gründe für verschwundene Hunde

Meist machen das Hunde natürlich nicht, um ihren Halter zu ärgern. Wenn ein Hund bei einem Spaziergang plötzlich verschwindet, dann kann das mehrere Gründe haben. In vielen Fällen kommen dann Neugier und Jagdtrieb durch, wenn ein Hase oder ein Reh doch mal den Weg des Hundes kreuzt. Vielleicht hat der Vierbeiner auch die Fährte einer läufigen Hündin aufgenommen oder einfach nicht mehr darauf geachtet, wo der Halter ist. Wenn der Hund aus freien Stücken verschwunden ist, also nicht willentlich entführt wurde, versucht er meist, zu seinem Halter zurückzukommen. Daher ist es im Falle eines Falles immer empfehlenswert, erst einmal die Ruhe zu bewahren. Es bringt weder Hund noch Herrchen etwas, wenn der Halter wie wild durch die Gegend rennt, pfeift und ruft und damit die Stelle verlässt, wo der Hund ihn das letzte Mal gesehen hat. Besser ist es, erst einmal tief durchzuatmen und an der Stelle zu warten, wo der Hund verschwunden ist. Empfehlenswert sind Wartezeiten von mehreren Stunden. In der Zwischenzeit sollte, wenn möglich, jemand darum gebeten werden, auch zu Hause nachzusehen, ob der Hund vielleicht allein den Weg zurück genommen hat.

Und wenn er nicht zurückkommt?

Hilft das Warten nicht und ist der Hund auch nicht zu Hause allein eingetroffen, dann ist der nächste Schritt der Gang zur nächsten Polizeistation. Hier wird erst einmal angegeben, dass der Hund verschwunden ist. Die Polizei nimmt diese Anzeige auf und kann den Besitzer kontaktieren, sobald es Fundtiere gibt. Der nächste Weg führt in die umliegenden Tierheime. Auch hier sollte der Besitzer Kontakt aufnehmen, möglichst ein Bild von dem Vierbeiner vor Ort lassen und um Rückruf beten. In Zeiten des Internets gibt es auch immer mehr Portale, wo Suchmeldungen herausgegeben werden können. Innerhalb kurzer Zeit verteilen sich diese Meldungen in der Stadt und in der Umgebung. Die Menschen sind aufmerksam, sehen sich um und die Chance, den Hund zu finden, steigt an. Vorbeugend ist es immer empfehlenswert, den Vierbeiner chippen zu lassen. Ein Tierarzt kann den Chip auslesen, falls der Hund sein Halsband verloren hat. An dem Halsband selbst sollte Halter nicht nur die Steuermarke befestigen sondern auch ein wasserdichtes Gefäß, in dem sich die Adresse des Halters befindet. All diese Maßnahmen können dabei helfen, den Hund im Falle eines Falles schnell zurück zu bekommen und so Schlimmeres zu verhindern.

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Was ist eine Wasserrute beim Hund?

Der Begriff „Wasserrute“ fällt zwar selten, wenn es einen Hund jedoch trifft, dann bedeutet das für den Vierbeiner starke Schmerzen.

Es ist keine neue Erkenntnis auf dem Gebiet der Medizin, dass es die sogenannte Wasserrute gibt. Tatsächlich ist die Erkrankung den Tierärzten schon recht lange bekannt und hat viele Namen bekommen. Die „Wasserrute“ ist von diesen Namen der geläufigste, aber auch der „Cold Tail“ ist bekannt.

Die Anzeichen erkennen

Gerade weil die Wasserrute Haltern nur selten geläufig ist, wird sie häufig recht spät erkannt. Das bedeutet für den Hund starke Schmerzen und kann dafür sorgen, dass aus ruhigen und entspannten Hunden aggressive Vierbeiner werden. Daher ist es wichtig, sich auch über seltene Erkrankungen zu informieren und die Symptome zu kennen. So zeigt sich eine Wasserrute häufig dadurch, dass der Hund seinen Schwanz gerade vom Körper weggestreckt hält. Zudem setzt sich der Vierbeiner häufig nicht richtig auf den Po sondern legt sich gleich hin oder kippt im Sitz zur Seite. Nicht selten kommt es auch zu Verstopfungen. Diese rühren daher, dass der Hund Schmerzen beim Kot absetzen hat und dies dadurch versucht zu verhindern.

Woher kommt die Wasserrute?

Wie es zu einer Wasserrute kommen kann, das kann eigentlich niemand so richtig sagen. Auffällig ist nur, dass vor allem stark aktive Hunde sehr häufig betroffen sind. Das bedeutet, Vierbeiner, mit denen viel und häufig gearbeitet wird, leiden öfters unter dieser Erkrankung. Ähnlich wie bei einem Menschen, der bei einer starken Belastung einen Rückenschaden erleiden kann, äußert sich dies bei einem Hund durch die Wasserrute. Als Ursache für die Erkrankung wird heute von einem Muskelschaden ausgegangen.

Symptome lindern und dem Hund helfen

Wenn die Wasserrute erst einmal diagnostiziert wurde, ist das für den Hund schon einmal von Vorteil. Diese bedeutet, dass der Halter ihm dabei helfen kann, die Symptome zu lindern und ihm so die Schmerzen zu nehmen. Besonders gut funktioniert das durch Ruhe und auch durch Wärme auf die betroffene Stelle. Der Arzt kann zudem entzündungshemmende Medikamente verschreiben, um dem Hund den Gassigang zu erleichtern. Dennoch ist darauf zu achten, dass der Vierbeiner ausschließlich zum Koten und Urinieren nach draußen geht. Spiele mit anderen Hunden, Training oder auch einfach ein Freilauf sollten unterbunden werden, bis die Symptome wieder abgeklungen sind.

Auch Vorbeugung ist möglich

Im Prinzip ist es nicht anders wie bei den Menschen. Ebenso wie bei uns kann auch bei einem Hund Muskelverletzungen vorgebeugt werden. Obwohl es besonders häufig stark trainierte Hunde trifft, wird dennoch ausreichend Training empfohlen. Hier allerdings mit dem Fokus auf muskelstärkende Übungen zu setzen. Auch ausreichende Pausen sind einzuhalten. Wenn der Hund im kalten See schwimmen war, wird zu Hause am besten direkt das warme Handtuch angesetzt, um den Hund ordentlich zu trocknen. Schlecht für die Muskeln ist es auch, wenn der Vierbeiner eine lange Zeit in einer verkrampften oder eingeschränkten Haltung verbringen muss. Wer also zu Hause mit der Box arbeitet oder den Hund im Auto mit einer Box transportiert, der sollte den Vierbeiner nicht zu lange darin lassen, immer wieder Bewegung anbieten und zudem eine ausreichend große Box auswählen.

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